Strategische Umsetzung

Mit der strategischen Analyse, warum das Unternehmen da steht, wo es steht, kommt auch die Frage, wo möchte das Unternehmen hin und in welcher Weise ist dies zu bewerkstelligen.

Wo sollte das Unternehmen hin?

Stehen in einer herkömmlichen Startegieanalyse Produkte und Märkte und deren mögliche Entwicklung in den nächsten 5-10 Jahren im Fokus, wird mit dem true sustainability Ansatz das Weltbild und der zeitliche Horizont verschoben: Der Ressourcenverbrauch bei der Produktherstellung und -verwendung steht am Anfang der Betrachtung: Wie kann das Unternehmen den Ressourcenverbrauch so steuern, damit dieser im Einklang mit den langfristig tragfähigen Mengen für die Erde steht?

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Durch Kategorisierung der Produkte mittels einer Matrix, können Aussagen zur Zukunftsfähigkeit der Produkte getroffen werden. Das Nachhaltigkeits-Potential bemisst sich an den Möglichkeiten und dem Aufwand, ein Produkt tatsächlich ökologisch nachhaltig herzustellen und zu verwenden (true sustainability). Ausgehend vom aktuellen Produktportfolio werden die Produkte zunächst entsprechend ihrem strategischen Potential analysiert und eingeordnet. Insbesondere bei Produkten mit geringem strategischem Potential, hilft die Betrachtung der Nachhaltigkeits-Dimension das Produkt in einem anderen Licht zu sehen und die Relevanz des Produkts für das Unternehmen neu einzustufen. Ebenso können Produkte mit hohem strategischem Potential als kritisch angesehen werden, wenn sie nicht ökologisch nachhaltig sind. Auf Basis dieser Analyse können die Empfehlungen gemäß der strategischen Portfoliolehre entwickelt werden.

Ziel: Ressourcenverbrauch in Einklang mit den nachhaltig verfügbaren Kapazitäten

Ausgehend von der klassischen Strategieentwicklung mit den Prognosen über die Entwicklung der relevanten Märkte und den Annahmen zu Dynamiken sowie Innovationen werden Szenarien erarbeitet, wie der Ressourcenverbrauch sich bei den Produkten entwickeln könnte und ob und wie dieser ökologisch nachhaltig gestaltet werden kann. Ein Ergebnis einer true sustainability-Analyse könnte das Aufdecken eines Mangels an Produkten mit hohem nachhaltigem Potential sein, welche den Ressourcenverbrauch deutlich senken würden.

Die Besonderheit und Stärke im true sustainability Ansatz kommt durch die hohe Akkuratheit der Aussagen trotz des sehr langen Betrachtungszeitraums von über 20 Jahren. Denn im Gegensatz zu den Prognosen von Marktwachstum und Marktanteil sind Aussagen über den Ressourcenverbrauch aufgrund des Vorhandenseins tatsächlicher Werte einfacher zu treffen. Bei einem strategisch schwer einschätzbaren Produkt, würde es bei einem hohen Nachhaltigkeits-Potential zunächst Sinn machen, dieses im Portfolio zu behalten („keep it“).

Den Weg zur Nachhaltigkeit mit Partnern bestreiten

Unternehmen sind eingebettet in ein Geflecht von Lieferanten, Kunden, Mitbewerbern und verschiedenen Interessengruppen wie beispielsweise Verbände, die öffentliche Hand etc. Nachhaltigkeitsziele können oft nur im Verbund mit anderen Partnern erreicht werden. Strategische Allianzen, Unternehmenszusammenschlüsse und freundliche Übernahmen (Mergers&Acquisitions) können eine notwendige Voraussetzung dafür sein oder die Entwicklung positiv beschleunigen.

Bei Fragen können Sie uns gerne unter Tel: 089/92287970 oder EMail: office@e2strategies.de kontaktieren.